Wie du mit 4 Schritten innere Freiheit erlangst

Wenn wir sagen, wir möchten innere Freiheit erlangen, bedeutet das erstmal, dass wir uns innerlich unfrei fühlen. Nun, wer hat denn überhaupt den Zugang zu uns selbst, in die Innenwelt?


Nur wir selbst.


Das bedeutet also, wir sorgen selbst dafür, dass wir uns eingeschränkt und unfrei fühlen. Das ist erstmal eine gute Nachricht und eine wertvolle Erkenntnis.


Warum?


Denn das bedeutet dann auch, dass wir niemanden im Außen brauchen, um innere Freiheit zu erlangen.


Bevor wir uns überlegen, wie wir diese für uns erreichen können, habe ich eine Frage an dich: Warum willst du innere Freiheit erlangen?


Was hättest du davon?


Was willst du damit erreichen?


Mögliche Antworten könnten sein:

  • um das zu tun, was du wirklich willst.

  • um frei und klar kommunizieren zu können.

  • um dich nicht mehr abhängig von anderen zu fühlen.

  • um dich nach außen frei emotional ausdrücken zu können.

Finde deine eigene Antwort dazu!


Es ist wichtig zu wissen, warum du etwas willst, damit du, falls du auf dem Weg die Motivation verlierst oder wenn der Weg steil und mühsam wird, dich daran erinnern kann, wofür du diese oder jene Herausforderungen auf dich nimmst.


Was erwartet dich am Ziel?


Was ist der Sinn deiner Bemühungen?


So ist es leichter sich zu motivieren, dranzubleiben und weiterzugehen.



Hier sind die 4 Schritte, wie du jeden Tag eine kleine Portion innerer Freiheit erfahren kannst:



1. Die Frage nach dem Warum beantworten.


Wie gesagt, ist dir das WARUM klar, so hast du einen inneren Motor, der dich unterstützt, weiterzugehen, wenn es anstrengend wird oder du aufgeben willst. Dies ist im Übrigen etwas, womit du sich über einen längeren Zeitraum auseinandersetzen solltest.


Stelle dir die Frage immer wieder und lass dich auch nicht entmutigen, wenn du nicht sofort klare Antworten findest. Allein sich damit zu beschäftigen ist schon von großem Wert! Die Antworten kommen mit der Zeit und können sich auch immer wieder verändern.


2. Dich entscheiden.


Damit meine ich: dich wirklich dafür entscheiden und dich dazu verpflichten, mit allen Konsequenzen. Wenn du beispielsweise die Wahl zwischen Apfel und Banane hast und du wählst die Banane, dann ist die Konsequenz, dass du auf den Apfel verzichten musst.


Übertragen auf die die innere Freiheit bedeutet das: Wenn du sagst, du willst innere Freiheit erlangen, dann folgt daraus, dass du auf Dinge und Gewohnheiten verzichten musst, die du jetzt tust und die dich nicht dabei unterstützen, dein Ziel zu erreichen.


Beispielsweise könnten diese sein:


  • Ständig an dir zu zweifeln und dich zu verunsichern

  • Dir viel Wissen anzueignen, aber dieses nicht umzusetzen

  • Dich von deinen Ängsten davon abhalten zu lassen, dich so zu zeigen wie du bist

  • Konsequenterweise beinhaltet das auch, dass du eigenverantwortlich dafür sorgst, Wege zu finden, um beispielsweise mit deinen Ängsten besser umzugehen.


3. Klein beginnen.


Hier zum Schluss eine aufbauende Nachricht: Um innere Freiheit zu erfahren, musst du dich nicht verbiegen, dich auf den Kopf stellen oder auf alles, was bequem ist, verzichten.


Alles, was du im ersten Schritt dazu brauchst, ist: Jeden Tag 15 Minuten mit einer Praxis zu verbringen, die dir erlaubt, innere Freiheit zu empfinden.


Wie kannst du dich mit kleinen Dingen innerlich frei fühlen?


Eine Kleinigkeit, die du in deinem Alltag leicht unterbringen kannst?