Wie das Coronavirus uns dabei helfen kann, unser Leben bewusster zu gestalten

Zurzeit hören wir täglich Nachrichten über das Coronavirus. Dies ist gerade sehr aktuell, doch im Grunde genommen gibt es fast immer solche über die Medien täglich zu uns gelangende Themen, die uns Sorgen bereiten.


Das Virus kann also auch ausgetauscht werden durch Klimawandel, Terrorismusgefahr, andere Seuchen und Epidemien, Naturkatastrophen oder Bedrohung durch politische Krisen.


Solche Informationen rieseln, in unserer Zeit sogar durch die Digitalisierung beschleunigt, täglich in unser System ein, sorgen für Ängste und bedrücken uns. Und zwar auch dann, wenn wir gerade gar nicht daran denken und eigentlich anderweitig beschäftigt sind.


Wir lesen es morgens in der Zeitung oder auf dem Smartphone und es beunruhigt uns. Wenn wir dann unseren täglichen Verpflichtungen nachgehen, schieben wir es zwar zur Seite und denken vielleicht nicht mehr die ganze Zeit daran, aber dennoch fühlen wir uns nicht frei und beschwingt, sondern gehen bedrückt durch den Tag.


Wie können wir also damit umgehen?


Sollen wir uns bewusst davon abgrenzen, indem wir unseren Medienkonsum einschränken?


Einfach, damit es uns im Alltag besser geht?


Nun, das ist sicher eine gute Möglichkeit, um uns zumindest davor zu bewahren, unseren Fokus ständig auf bedrohliche Ereignisse zu richten, an denen wir sowieso nichts ändern können.


Doch das alleine ist zu kurz gegriffen, denn erstens können wir uns nicht komplett davon abschotten - es sei denn, wir leben als Einsiedler im Wald, wo uns solche Nachrichten nicht erreichen - und zweitens wollen wir uns ja nicht allein dadurch schützen, dass wir unsere Augen verschließen. Vielmehr wollen wir einen Weg finden, der es uns ermöglicht, auch im Angesicht von bedrohlichen Informationen aus unserer inneren Kraft heraus zu leben.


Lass uns also mal genauer hinschauen: wie wäre es, wenn gerade diese Art von Nachrichten dir eine Möglichkeit dafür eröffnen würden, dein eigenes Leben bewusster zu gestalten? Dafür bedarf es nur einiger weniger Schritte, die wirklich sehr einfach durchzuführen sind, wenn wir uns etwas Zeit dafür nehmen.


Wir müssen uns bewusst machen, dass es uns bedrückt, und warum das so ist. Wir sollten diese Nachricht ernst nehmen und uns auch unsere eigene, dahinterliegende Angst bewusst machen.