Der 1. Schritt von innerer Leere zu einem erfüllten Leben!

Bevor du dein Leben grundlegend verändern kannst, musst du dir darüber bewusst sein, was der Grund für diese Leere ist. Mit meinem 10-Bereiche-Kompass kannst du es herausfinden. Lade ihn gleich herunter und finde Klarheit darüber, wo du in deinem Leben stehst und wo du dich hinbewegen möchtest, um sinnerfüllt zu leben.

Wie du leichter deine Komfortzone überwinden kannst


Was ist eigentlich eine Komfortzone?


Mit der Komfortzone ist ein bestimmter Bereich im Leben gemeint, den wir aufgrund von regelmäßigen festen Routinen und Gewohnheiten gut kennen und der deshalb von uns als sicher und als gewöhnlich empfunden wird.


Hier nehmen die Dinge immer einen ähnlichen Verlauf im uns vertrauten Umfeld wie Ort, Personen, Tätigkeiten und manchmal auch Zeit. Beispielsweise Frühstück mit deiner Familie, Spaziergang mit dem Hund nach der Arbeit oder für die meisten von uns das Autofahren. Hier verlaufen die Dinge ohne viel Nachdenken, Aufwand und Mühe und deshalb werden sie als leicht und angenehm empfunden.


Ich nenne diese Art von Komfortzone die "aktive Komfortzone". Sie ist sehr wertvoll und ein wichtiger Rückzugsort. Hier tanken wir Energie, können uns sammeln und in einem vertrauten Umfeld fallen lassen. Viele dieser Routinen und Gewohnheiten wählen wir bewusst aus und sie helfen uns, im Leben eine Beständigkeit und ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit zu erfahren.


Dann gibt es die zweite Art der Komfortzone, nämlich die "passive Komfortzone". Hier befinden sich regelmäßig praktizierte Verhaltens- und Denkmuster, die wir teilweise mit schlechten Gewohnheiten assoziieren. Diese führen oftmals zu einem inneren Konflikt und verursachen, wenn sie exzessiv wiederholt werden, in hohem Maße Stress und Krankheiten.


Dies können beispielsweise sein:

  • Du beklagst dich über die gleichen Menschen (Mutter, Vater, Partner, Kind, etc.) mit gleichen Themen bei gleichen Personen- und das schon seit Monaten, Jahren – wahrscheinlich schon dein Leben lang.

  • Du redest immer vom Abnehmen, beneidest andere, die schlanker sind, kritisierst andere, die dicker sind und aus Frust pflegst du deine nächtlichen „Fressattacken“.

  • Du führst mit deinem Partner die gleichen Diskussionen über das gleiche Thema, die immer in einer Sackgasse der Schuldzuweisungen enden.

All diese Dinge finden mehr oder weniger automatisiert statt, ohne dass wir uns bewusst dafür entschieden haben. Wir denken die gleichen Gedanken, sehen das Leben aus der gleichen Perspektive, umgeben uns unbewusst mit Menschen, die oftmals ähnliche Weltanschauungen haben und uns in unserer Geschichte bestätigen, um in der Komfortzone, im Gewohnten bleiben zu können.


So leben wir ein recyceltes Leben – nämlich oft kollektiv das Leben von gestern.

Da ist es kein Wunder, dass sich das Leben hier schwerfällig, eng und uninspiriert anfühlt.

Wir alle haben Routinen und Gewohnheiten, die wir uns schon länger abgewöhnen wollten, aber aus Bequemlichkeit einfach fortsetzen.



Wenn du jetzt das Gefühl hast, du willst die eine oder andere Gewohnheit umstellen, um das Leben gelassen und wohltuend zu erfahren, dann folge den nächsten beiden Schritten:


1. Identifiziere eine Gewohnheit, die zwar bequem ist, die dir aber im Grunde nicht gefällt, und schreib diese in einem Satz auf.


Denke dabei nicht nur an offensichtlich „schlechte Gewohnheiten“ wie z.B. übermäßiges Essen, sondern nimm auch emotionale Reaktionen ins Visier, die du vielleicht gar nicht als „Gewohnheit“ bezeichnen würdest.


2. Nun mach dir bewusst, WARUM es für dich absolut ein Muss ist, dich zu ändern.

Warum, also wofür willst du die Mühe und Arbeit auf dich nehmen?


Du weißt, auf jeden Fall wird’s unbequem und emotional herausfordernd, und der Verstand wird laut und immer wieder dagegen protestieren.


Erstelle eine Liste darüber, warum es für dich absolut notwendig ist, deine Gewohnheit zu ändern und zwar für dich, für die Beziehung, Familie, Kinder, Gesundheit, Arbeit, Karriere, Kunden, für mein Team, etc.


Zum Beispiel, wenn du immer wieder zu Wutanfällen neigst und du willst das ändern, dann könntest du dich fragen:

  • Warum ist es absolut notwendig für mich, keine Wutanfälle mehr zu haben? Mögliche Antworten wären: Ich hätte das Gefühl, dass ich mein Leben im Griff habe. Ich hätte mehr Selbstrespekt und Selbstvertrauen.

  • Warum ist es notwendig für meine Frau / für meinen Mann? Was hätten sie davon?Meine Frau hätte einen liebevollen Mann. Unsere Beziehung wäre entspannter. Ich würde mich mehr mögen. Mein Mann könnte ehrlicher mit mir sein.

  • Warum ist es notwendig für meine Kinder? Sie hätten eine liebevolle Mutter / einen liebevollen Vater. Sie wären freier in meiner Gegenwart. Ich könnte ihnen ein geborgenes Zuhause bieten.

  • Warum notwendig für mein Team, meine Arbeitskollegen, Kunden etc. und so weiter. Finde deine eigenen Antworten, warum du dich verändern willst.

Oftmals scheitern wir daran, unsere Komfortzone zu überwinden, weil wir uns auf das Unangenehme an einer Umstellung, nämlich die Mühe und Arbeit, fokussieren und die negativen Gefühle, die dabei entstehen, meiden wollen.


Da fällt es uns schwer durchzuhalten und wir fallen ins altbekannte Muster zurück. Das empfinden wir zwar auch als Stress, aber weil wir lange daran gewohnt sind, ist es ein einfacher Schritt, dorthin zurückzukehren.


Diese Auflistung hilft dir dabei, dich auf das Angenehme, nämlich auf das, was du dazugewinnen wirst, wenn du durchhältst, zu konzentrieren. Mit dem Mehrwert vor Augen, den du dir für dein Leben erschaffst, wird es dir leichter fallen, deine schlechten Gewohnheiten abzulegen.


Und auch wenn dir das in einigen Fällen nicht sofort gelingen wird, so hilft dir das Aufschreiben doch dabei, dir deiner destruktiven Verhaltensweisen bewusst zu werden.

Wenn du dich für einige Zeit auf diese Weise mit dir selbst beschäftigst, wirst du bald bemerken, dass du in der Lage sein wirst, dich selbst anders zu führen und dir ein guter Gefährte zu sein.


Sei konsequent, beschäftige dich kontinuierlich mit dir selbst, aber gehe nicht zu hart und lieblos mit dir um.


Hab Freude daran, dich selbst besser kennenzulernen!


Deine

Hiekyoung


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