Verletzlichkeit als Schlüssel zu mehr Selbstwertgefühl



ZUSAMMENFASSUNG


Spielst du anderen etwas vor, oder zeigst du dich verletzlich?

In diesem Video erfährst du, wie dir ausgerechnet Verletzlichkeit dabei helfen kann, als Führungskraft echtes Selbstwertgefühl aufzubauen, indem du dich deinen Mitarbeitern, Kunden und Vorgesetzten gegenüber authentisch zeigst.



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Wer will sich schon gerne freiwillig mit seinen Unsicherheiten, Fehlern und Schwächen zeigen und sich damit verletzlich machen? Besonders nicht den Mitarbeitern gegenüber in einer Teambesprechung, bei einer Verhandlung mit Kunden oder auf der Bühne während eines Vortrags.

Warum tun wir uns so schwer damit, uns verletzlich zu zeigen? Weil wir befürchten, dass die anderen dann den Respekt vor uns verlieren, uns nicht ernst nehmen und schlecht über uns reden. Schon bei der Vorstellung zieht sich alles in uns zusammen und verursacht Schamgefühle.

Und genau deshalb gibst du dein Bestes, um dein wahres Selbst hinter einer Rolle zu verbergen. Du spielst den ganzen Tag den perfekten Chef oder Teamleitung - indem du dich tough und selbstbewusst gibst. Du versuchst, vor anderen deine Unsicherheit mit Humor oder Ernsthaftigkeit zu überspielen und deine Selbstzweifel zu verdrängen, indem du ständig beschäftigt bist.

Das ist nicht nur super anstrengend, sondern führt dazu, dass du dir angewöhnst, deinen Selbstwert über eine sehr limitierte Identität zu definieren. Und deshalb bist du so bestrebt, perfekt zu funktionieren, um das Gefühl zu haben, dass du gut genug bist.

Ob du dich verletzlich zeigen kannst oder nicht, hängt nicht davon ab, was andere über dich glauben, sondern in erster Linie davon, was du über dich selbst glaubst!



Wer anderen immer gefallen will, ist sehr beschäftigt


Ich kenne das auch sehr gut – aus Angst, abgelehnt zu werden und nicht gut genug zu sein, mich nicht verletzlich zu zeigen – und zwar von der Bühne.

Zuschauern gefallen zu wollen, cool, interessant, talentiert zu wirken, alles richtig zu machen und besser als andere rüberkommen zu wollen – das war nicht nur stressig, sondern führte dazu, dass ich auf der Bühne sehr beschäftigt war.


Immer bewegte ich mich, mischte überall mit, fühlte mich für alles, was auf der Bühne passierte, verantwortlich. Und irgendwann in einem der Auftritte fühlte ich eine innere Leere in mir. Ich bemerkte, dass ich nichts zu sagen hatte und absolut keine Lust dazu hatte, noch einen Trick zu zeigen, um meiner perfekten Performer Rolle gerecht zu werden.

Ich war völlig gelangweilt von mir selbst. Und dann geschah etwas ganz Unerwartetes: Ich blieb einfach stehen.


Ich bewegte mich nicht mehr, bis ich irgendwann wieder einen Impuls dazu spürte.


Das Beste daran war:


In diesem Augenblick fühlte ich mich erlöst und frei. Ich hatte mich einfach getraut, ich selbst zu sein und mich verletzlich zu zeigen. Natürlich war das auch beängstigend, weil ich Angst hatte, hinterher von den Zuschauern und den Kritikern verrissen zu werden, aber gleichzeitig habe ich mich wieder so lebendig und präsent gefühlt, dass ich mich entschied, meiner inneren Führung zu folgen.


So verbrachte ich bei diesem Auftritt viele Momente im Stehen und erlebte tiefen Frieden und gleichzeitig Lebendigkeit in mir – was schon lange nicht mehr der Fall gewesen war.



Was ich denke, ist nicht immer wahr


Nach dem Auftritt geschah etwas Unerwartetes: Einige Zuschauer, Veranstalter und andere Performer kamen begeistert auf mich zu und gratulierten mir zu meinem gelungenen Auftritt. Sie bedankten sich bei mir für meine Verletzlichkeit und dafür, dass ich ihnen erlaubt hatte, völlig andere Seiten von mir zu sehen und dass sie sich nun ermutigt fühlten, auch authentischer zu sein.

Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt und mich ermutigt, Verletzlichkeit immer mehr auf der Bühne zu kultivieren, weil ich begriffen habe, dass ich nur durch das Echtsein und das Verletzlichsein meinen Selbstwert fühlen kann.

Das Beste daran war, dass ich durch dieses Verhalten immer neue Wege entdeckte, mich auszudrücken, weniger Angst hatte, Fehler zu machen und dadurch fähig war, auch Risiken auf der Bühne einzugehen und mich stetig weiterzuentwickeln.


Und natürlich ist es nicht nur auf der Tanzbühne so. Das gilt auch im Leben, also auf der Bühne des Lebens.


Willst du für dich mehr Selbstwertgefühl entwickeln, musst du lernen, dich verletzlich und authentisch zu zeigen. Die Betonung liegt auf ZEIGEN. Du entwickelst kein Selbstwertgefühl dadurch, dass du dich verletzlich FÜHLST.


Sondern dadurch, dass du dich überwindest, dich vor anderen so zu zeigen, wie du bist. Damit beweist du dir selbst, dass du deine Priorität bist und dass du dir so viel wert bist und dir vertraust, dass du zu dir stehst und riskierst, abgelehnt zu werden. Nur wenn du das LEBST, dann fängst du an, dir immer mehr selbst zu vertrauen und dein Selbstwertgefühl zu kultivieren.

Es geht dabei natürlich nicht darum, dich mit all deinen Gefühlen und Geschichten so zu zeigen, dass es für dich peinlich wird. Denn das wäre ein destruktives Verhalten, das sicherlich von anderen als unpassend empfunden würde und zur Folge hätte, dass dein Selbstbewusstsein sinkt.

Es geht mehr darum, in Situationen wie einem Mitarbeitergespräch oder einer Teamsitzung, anstatt zu versuchen, deine Fehler oder Unsicherheit zu verbergen, dich authentisch zu zeigen, indem du z.B. ehrlich sagst „Ich weiß es nicht“, oder indem du dich für deine Fehler entschuldigst.


Und zwar nicht um dich schlecht zu machen oder den anderen recht zu geben, sondern um klar zu kommunizieren und dich um eine effektive Zusammenarbeit zu bemühen, anstatt dich deiner Ängste wegen zu verstellen oder dich hinter deiner Rolle zu verstecken. Es wäre sicherlich einfacher, andere für deine Fehler verantwortlich zu machen oder ihnen gegenüber dominant aufzutreten, um deine eigene Unsicherheit zu vertuschen. Und genau in solchen Momenten solltest du dich bewusst dafür entscheiden, neue Wege zu gehen, die ehrlich, direkt und befreiend sind.


Und hier ist ein Tipp von mir:


Wenn du praktizieren willst, dich verletzlich zu zeigen, dann beginne sanft. Wähle für den Anfang Mitarbeiter, Kollegen oder Assistenten, mit denen du bereits ein vertrautes Verhältnis hast und nimm dir vor, diese Dinge bewusst zu üben.


Am Anfang ist es vielleicht ungewohnt und du musst dich überwinden, aber dann wirst du bemerken, dass die Zusammenarbeit angenehmer und produktiver wird. Du wirst mehr Selbstvertrauen gewinnen und dich ganz automatisch auch den anderen Mitarbeitern gegenüber offener zeigen.


Wenn du ein stärkeres Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein entwickeln willst, musst du für eine gute Beziehung mit dir selbst sorgen. Das solltest du zur absoluten Priorität machen und dir Gewohnheiten aneignen, die dich in deinem beschäftigten Alltag immer wieder zu dir selbst bringen.


Ich weiß, das ist für dich nicht einfach, weil du die ganze Zeit schon am Funktionieren bist und wenig Zeit für dich hast. Genau deshalb habe ich hier ein Programm entwickelt, bei dem du in kleinen Schritten mit täglicher Praxis neue Gewohnheiten kultivierst und ein sehr tiefes Verständnis für dich selbst bekommst.


In meinem Programm helfe ich dir, deine Ängste und Widerstände zu überwinden, ganz neue Seiten von dir selbst zu entdecken – und das auf eine spielerische und kreative Art und Weise.


Dieses 3 Monate Online Gruppencoaching Programm heißt TRUE YOU HABITS Mentorship. Trag dich gleich auf die WARTELISTE ein, damit du den Anmeldetermin nicht verpasst.

So, das war’s für heute wieder. Danke für deine Aufmerksamkeit!

Bis nächste Woche ...


Deine Hiekyoung

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