Süchte als Weg zu deinem Glück

Petra ist beruflich erfolgreich und von ihren Kollegen und Vorgesetzten wertgeschätzt. Sie ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder.

Alles könnte so schön sein, wenn sie nicht das Problem mit ihrem Gewicht hätte. Seit längerer Zeit versucht sie abzunehmen. Sie hat verschiedene Diäten ausprobiert und nichts davon hat sich nachhaltig ausgewirkt. Seit einem Jahr fühlt sie sich energielos und unzufrieden und sie glaubt, das läge an ihrem Essverhalten.


Sie denkt: „Wäre ich schlanker, wäre ich glücklich“.

Und sie ist nicht allein …


Kennst du das auch in deinem Leben?


Du versuchst, eine destruktive Gewohnheit wie übermäßiges Essen, Trinken, Rauchen, Fernsehen, Internet surfen etc. abzulegen und fällst dabei immer wieder in dein altes Muster zurück.

Du glaubst: „Würde ich das Problem lösen, dann wäre ich zufrieden“. Ständig kämpfst du dagegen an und mit jedem Fehlversuch wächst der Frust, und das Selbstbewusstsein sinkt.



Einen Schritt zurück, um vorwärts zu kommen


Bevor du versuchst, dich unter Zwang ändern zu wollen, versuche erst einmal, dich zu verstehen und gehe einen Schritt zurück:

Süchte entstehen dadurch, dass wir Gewohnheiten, die kontraproduktiv für uns sind und die uns langfristig unzufrieden machen, immer wieder wiederholen. Diese sogenannten schlechte Gewohnheiten sind gar nicht schlecht, wenn wir verstehen, was dahintersteckt.


Folgende Fragen können dir helfen herauszufinden, was die wirkliche Ursache deiner Gewohnheit ist:


· Wonach hungerst du in deinem Leben?

· Worauf verzichtest du in deinem Leben?

· Was sind deine Träume und Sehnsüchte, die du nicht lebst?

· Wo fehlt dir im Leben die Freude?

· Was würde dir mehr Freude machen?


Deine Antworten darauf können Hinweise darauf sein, warum du überhaupt mit dem Essen, Trinken, Fernsehen angefangen hast. Und vielleicht hast du mehrere Bereiche in deinem Leben entdeckt, mit denen du unzufrieden bist.