Der 1. Schritt von innerer Leere zu einem erfüllten Leben!

Bevor du dein Leben grundlegend verändern kannst, musst du dir darüber bewusst sein, was der Grund für diese Leere ist. Mit meinem 10-Bereiche-Kompass kannst du es herausfinden. Lade ihn gleich herunter und finde Klarheit darüber, wo du in deinem Leben stehst und wo du dich hinbewegen möchtest, um sinnerfüllt zu leben.

Hol dir deine Macht zurück

Aktualisiert: 31. Okt 2019

Heute Morgen fiel mir eines meiner Schlüsselerlebnisse ein, das schon über 20 Jahre zurückliegt: Wie du vielleicht schon über mich weißt, studierte ich zeitgenössischen Tanz.


In einer Improvisationsstunde wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Hälfte sollte auf der Tanzfläche improvisieren, während die anderen zuschauten. Um aus beiden Perspektiven lernen zu können, war es uns erlaubt, im Verlauf der Übung die Rollen zu wechseln, wie es uns beliebte.


Ich gehörte zuerst zu den Zuschauern und beklagte mich dabei gedanklich über meine Kommilitonen und ihren Tanz. Da sprach mich plötzlich die Lehrerin an und fragte mich, wie ich den Tanz fände. „Furchtbar“, erwiderte ich und erwartete ihre Zustimmung.

Stattdessen fragte sie: „Und warum sitzt du noch hier? Wenn dir nicht gefällt, was auf der Bühne passiert, dann geh rauf und ändere es.“


In diesem Moment wurde mir klar, wie absurd mein Verhalten war: Anstatt eigenverantwortlich zu handeln, verschwendete ich meine Zeit und Energie damit, mich über andere aufzuregen und mich zu beklagen.


Was das Beklagen angeht, stehe ich ja nicht allein da. Nur wenige wollen es wahrhaben, aber die Tatsache ist, dass wir uns gar nicht so selten über andere beklagen. Kommen dir evtl. einige dieser Aussagen bekannt vor?


Wir beklagen uns über …

  • die Arbeit, weil sie uns keinen Spaß macht oder weil sie schlecht bezahlt ist.

  • den Körper, weil er zu dick, zu dünn, zu alt, zu unattraktiv oder krank ist.

  • den Partner, weil er uns nicht versteht, uns nicht liebt oder weil er gemein ist.

  • die Kinder, weil sie nicht auf uns hören oder zu viel Zeit am Computer verbringen.

  • das Wetter, weil es regnet, schneit, zu heiß, zu kalt oder unbeständig ist.

  • das Leben, weil es schwer oder unfair ist, zu schnell vergeht oder uns Angst macht.

Manchmal treffen wir auf Menschen, die das extrem ausleben. Das ganze Gespräch besteht darin, aufzuzählen, was die anderen wieder angestellt haben.

Bewusst oder unbewusst versuchen wir oft, solche Menschen zu meiden.


Ich nehme an, auch dir fallen einige Beispiele ein, oder?


Und wenn wir ganz ehrlich sind, gehören auch wir manchmal dazu.


Worüber beklagst du dich?


Über deinen Partner? Deinen Chef? Deine Mutter? Oder über das Wetter? Die Politik oder deinen Körper? Dein Gewicht? Das Essen? Deinen Kontostand? Das Leben?

Warum beklagst du dich über diese Person oder über diese Sache?




Hol du dir deine Macht zurück


Ich glaubte, dass die anderen sich ändern sollen und ändern müssen, damit ich wieder zufriedener sein kann. Ich machte mein Glück von ihnen abhängig. Damit handelte ich nicht nur verantwortungslos, sondern ich gab auch meine Macht ab.


Meine Lehrerin half mir zu sehen, dass nur ich etwas tun kann, um das zu bekommen, was ich will, weil ich die Person bin, die es anders will und auch die einzige Person, die weiß, wie sie es anders will.


Es ist nicht nur meine Verantwortung, sondern auch mein Recht. Sie zeigte mir, dass ich nichts aushalten muss, ich DARF auch etwas dazu beitragen, mein Leben zufriedener zu leben.


Mit der Regel, die sie aufgestellt hatte, gab sie mir die Wahl: dem Leben zuschauen oder selbst leben? Wähle!


Das gilt auch für dich.


Auch du darfst wählen:


Entweder …

du entscheidest dich dafür, weiterhin Zeit und Energie zu verschwenden, indem du dich über Dinge beklagst, auf die du keinen Einfluss hast, nämlich das Wetter, deinen Chef, Partner, deine Mutter, die Politik etc.


Oder …

du entscheidest dich dafür, zu schauen, was DU tun könntest, um dafür zu sorgen, dass es dir mit dieser Person oder mit der Sache besser geht. Wenn ich zum Beispiel ständig im Konflikt mit meiner Mutter liege, dann kann ich darüber reflektieren, auf welche Weise ich dazu beitrage, dass der Konflikt ständig aufrechterhalten wird und mir Lösungsansätze überlegen, denen ich eigenverantwortlich folgen kann, ohne dass meine Mutter sich verändern muss.


Was könntest du in deiner Situation Neues ausprobieren, um den ersten Schritt zu machen, selbstverantwortlich dafür zu sorgen, dass es dir mit der Sache oder mit der Person besser geht?


Ich bin gespannt darauf zu hören, was du für dich gefunden hast und freue mich, wenn du es hier in den Kommentaren mit uns teilst.


Deine

Hiekyoung




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